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Aktuell

Unsere Öffnungszeiten zu Weihnachten und im Winter

Ab dem 1. Januar bis einschließlich 21. März 2015 gelten unsere Winteröffnungszeiten. Das Museum hat in dieser Zeit von Dienstag bis Freitag 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. An den Wochenenden und Montags ist das Museum geschlossen und ein Besuch oder eine Führung nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Über Weihnachten (24.-26. Dezember 2014) und über Silvester/Neujahr (31. Dezember 2014, 1. Januar 2015) hat das Museum geschlossen. Am 23. Dezember, 27. und 28. Dezember, 30. Dezember und am 2. Januar haben wir wie gewohnt für Sie geöffnet.

Aktuell

Öffentliche Museumsführungen an den Adventssonntagen

Lust auf Museum, Geschichte und ein bisschen Kulturgenuss z.B. im Rahmen Ihres Weihnachtsmarktbummels? Kommen Sie zu uns! An den Adventssonntagen bieten wir für alle Interessierten einen gemütlichen und informativen Rundgang durch unsere Dauerausstellung an. Die Öffentlichen Museumsführungen beginnen um 15:00 Uhr und dauern ca. 60 Minuten, Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Museums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine: Sonntag, 30. November; Sonntag, 7. Dezember; Sonntag, 14. Dezember; Sonntag, 21. Dezember 2014.

Aktuell

Napoleon wandert ... nach Ihrhove

Seit gestern, Dienstag, 25. November 2014, ist unsere Ausstellung "Ostfriesland unter Napoleon 1806-1813" in der Ostfriesischen Volksbank in Ihrhove zu sehen. Die u.a. von der Stiftung Niedersachsen und der EDR geförderte Schau wurde als Wanderausstellung konzipiert. Noch bis zum 12. Dezember besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich anhand spannender Exponate, einem animierten multimedialen Erklärstück und interaktiver Mitmachstationen während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle einen lehrreichen und kurzweiligen Überblick über die auch für Ostfriesland wegweisende "Französische Zeit" vor 200 Jahren zu verschaffen. Für Anfragen steht das Volksbank-Team vor Ort gerne zur Verfügung - Sonderführungs- oder Vortragswünsche nehmen wir hier im Museum aber gerne auch direkt entgegen.

Aktuell

Gerhard ten Doornkaat Koolman-Stiftung und ein privater Stifter ermöglichen Ankauf eines wertvollen Ölgemäldes aus dem Jahr 1680 – Seltenes Originalbild des Heinrich Sibäus zum Jemgumer Closter (1632-1693) – ein spannendes Stück frühneuzeitlicher ostfriesischer Regional- und Sozialgeschichte

Als „sensationell“ kann der mit großzügiger Unterstützung der Doornkaat-Stiftung gelungene Ankauf eines wertvollen Ölgemäldes aus dem 17. Jahrhundert bezeichnet werden. Es handelt sich um ein 1680 entstandenes Originalporträt des Heinrich Sibäus zum Jemgumer Closter. Sibäus entstammte einer alten ostfriesischen Familie von Erbsassen (Familie Sibens). Sein Vater hatte 1616 das gräfliche Domänengut „Jemgumer Kloster“ gepachtet, hier wurde Heinrich geboren, hier verbrachte er seine Jugend. Er machte später nach juristischen Studien an diversen Universitäten Deutschlands eine große Karriere als Jurist, wurde Ratsmitglied und „Städtmeister“ in Schwäbisch Hall. Mit seinem Weggang aus Ostfriesland um 1650 legte sich Heinrich Sibens den klingenden Beinamen „zum Jemgumer Kloster“ zu. Seine Beziehung zu Ostfriesland blieb auch beruflich lebendig. Seit um 1660 war er am Kammergericht zu Speyer tätig und diente dort dem ostfriesischen Grafenhaus als juristischer Vertreter. Der Ankauf des Gemäldes aus dem Privatbesitz der Familie Unger aus Heppenheim kam durch Vermittlung des Schweizer Kunsthistorikers Patrick Heinstein zustande. Dank des großzügigen Engagements der Gerhard ten Doornkaat Koolman-Stiftung und einer priva-ten Zuwendung von Garrelt van Borssum konnte der Ankauf für das Heimatmuseum Leer realisiert werden. Das Gemälde wird einen prominenten Platz in der Dauerausstellung erhalten.

Aktuell

Museumspartnerschaft Leer-Trowbridge: Spannende Ideen für gemeinsame grenzübergreifende Projekte und Ausstellungen ...

... entwickelten und erörterten wir im Rahmen eines Arbeitstreffens und Kolloquiuums vom 7. bis zum 8. November 2014 in unserer Partnerstadt Trowbridge. Im Rahmen einer Stadtexkursion, Besichtigungen und Treffen in der St. James's Church, im Trowbridge-Museum, in der Town Hall und schließlich beim abschließenden Arbeitsessen mit der Leer-Trowbridge-Twinning-Association kam es zum regen Austausch: viele historische Parallelen und Berührungspunkte wurden sichtbar, Verbindungslinien herausgearbeitet und schließlich auch eine konkrete Kooperation anlässlich der 800-Jahr-Feier der "Magna Carta" für das Jahr 2015 ins Auge gefasst. Danke, Andy Milroy, dem Team vom Trowbridge Museum und der Twinning-Association für die nette Aufnahme und die tolle, ereignisreiche Zeit - wir sehen uns im nächsten Jahr bei uns in Leer!

Aktuell

Kabinettausstellung: „130 Jahre Leerer Briefmarken-Sammler-Verein“

Am 8. Oktober 1884 wurde in Leer ein Verein gegründet. Gegründet wurde er von Briefmarkensammlern für Briefmarkensammler. Ganz exotisch war das Sammeln von Briefmarken damals schon nicht mehr, aber Viele hielten es immer noch für eine Spielerei von Kindern. In Leer waren es damals aber durchaus "gestandene Männer", die den "Leerer Briefmarken-Sammler-Verein" gründeten. Vorsitzender wurde Eggo G. Zopfs, Mitinhaber der Druckerei Zopfs und Sohn, Kassierer wurde der Apotheker Loets.

Zur Erinnerung an diese Vereinsgründung vor 130 Jahren zeigt das Heimatmuseum noch bis zum 9. Januar 2015 eine Kabinettausstellung zur Vereinsgeschichte. Gezeigt werden das Gründungsstatut von 1884, Zeitschriften, Kataloge und Briefmarkenalben aus der Gründungszeit und ein Auszug aus der Korrespondenz des Vereins von 1885 bis 1890, der bis nach Yokohama führte und hauptsächlich zum Ziel hatte, Briefmarken für die Sammlung zu bekommen. Wie sich das Handwerkszeug des Sammlers im Laufe der Zeit änderte und wo es Marken für die Sammlung gab, wird ebenfalls gezeigt.

Auch die Postgeschichte der Stadt Leer kommt nicht zu kurz. In der Sonderausstellung gibt es alte Briefe zu bestaunen, die zwischen 1799 und 1870 von der königlich-preußischen, der kaiserlich-französischen, der königlich-großbritannisch-hannoverschen und dann wieder von der königlich-preußischen Post befördert wurden. Zusätzlich sind in Ausstellungsrahmen wechselnde Sammlungen zu sehen. Es beginnt mit der ersten Briefmarke der Welt, der ersten deutschen Briefmarke und der Geschichte der blauen Mauritius. Anschließend sollen Sammlungen der Jugendgruppe, alte Ansichtskarten aus Leer und Notgeld aus Ostfriesland gezeigt werden. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums, Dienstag bis Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr, zu besichtigen.

Aktuell

Sonderausstellung: „Rosen und Blut. Der ‚große Krieg‘ (1914-18) in Leer“ vom 21. September bis 31. Dezember 2014

Vor 100 Jahren, Anfang August 1914, brach der Erste Weltkrieg aus. Zum Gedenken widmen sich viele Museen und eine große Publikation der Geschichte des Kriegs in Ostfriesland. Auch in Leer zeigt das Heimatmuseum ab Ende September eine Ausstellung zum Thema.

„In einem Regen von Blumen“ und „in einer trunkenen Stimmung von Rosen und Blut“ (Ernst Jünger) zogen viele deutsche Soldaten auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Der verbreiteten Begeisterung und „Lust“ am Krieg folgte rasch Ernüchterung. Nicht der erwartete kurze Feldzug und auch nicht der „ruhmreiche“ Kampf Mann gegen Mann erwartete die Krieger, sondern Grabenkrieg und „Materialschlacht“. Am Ende forderte der Erste Weltkrieg insgesamt 10 Millionen Opfer und 20 Millionen Verletzte unter den Soldaten.

Das Kämpfen und Sterben an der Front waren weit entfernt, doch der Krieg war auch in Leer „zu Hause“. Er füllte die Blätter der Tageszeitung und die Briefkästen, er dominierte das Stadtbild, die lokale Kunst und Kultur, die Gespräche in den Wirtshäusern, die Aktivitäten der Verbände und Vereine. Er zeigte seine Fratze in den Mangeljahren 1916/17, forderte unmenschliche Opfer an Familienangehörigen, traumatisierte und zerstörte familiäre, freundschaftliche und nachbarschaftliche Verbindungen. Anhand ausgewählter Biografien, Schrift- und Bildquellen sowie gegenständlicher Zeugnisse werden die unmittelbaren Auswirkungen und Folgen des „großen Kriegs“ 1914-18 auf die Menschen in Leer und Ostfriesland gezeigt – und so der Blick aus regionaler Perspektive auf die weltgeschichtlich bedeutsamen Zusammenhänge ermöglicht.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt von Heimatmuseum, Stadtarchiv und Ehemaliger Jüdischer Schule und wird an drei Standorten präsentiert: vom 7. September bis 31. Dezember 2014 wird im Rathaus der Stadt Leer der Ausstellungsteil "Von der Schule an die Front" gezeigt. Im gleichen Zeitraum wird in der „Ehemaligen Jüdischen Schule“ Leer das Thema „Jüdische Soldaten aus Leer an der Front“ behandelt. Bis zum 31. Dezember 2014 widmet sich das Heimatmuseum in seinem Ausstellungsteil der Frage nach der unmittelbaren Rezeption der Kriegsereignisse im Spiegel der lokalen Presse und Dokumentationstätigkeit der lokalen Vereine, Institute und Kirchengemeinden.

Aktuell

Historische Spielstadt "Lüttje Leer" ... Eine Reise ins 16. Jahrhundert

Eine wunderbare Zeitreise ins 16. Jahrhundert unternahmen wir mit 30 Jugendlichen in der Woche vom 4. bis zum 9. August 2014. Mit einem großen "Tag des Offenen Dorfes" ging unsere Projektwoche und diesjährige "Historische Spielstadt Lüttje Leer" zu Ende. Die Kinder lebten, wohnten und arbeiteten eine Woche in ihren „Buden“ und Häuschen, waren handwerklich tätig und stellten zeittypische Produkte her. Es wurde mit Ton gearbeitet, gefilzt, gesponnen und gewebt. In der Küche und an der offenen Feuerstelle wurden originalgetreue Gerichte zubereitet, beim Steinmetz, beim Kräutner, in der Buchdruckerei und in der Lateinschule erfuhren und erlebten die Kinder wie das Leben früher war. Jeden Tag besuchten Schauspieler_innen des Spööler-Klottje den Flecken und konfrontierten die Bewohner mit historischen Ereignissen der Renaissancezeit: der Stiftung des Gallimarkts im Jahr 1508, der Einführung der Reformation im Jahr 1528 oder dem Niederländische Befreiungskrieg, der 1568 ausbrach. Es wurde ein Dorftagebuch geführt, welches ab sofort hier als Download zur Verfügung steht. Die Historische Spielstadt "Lüttje Leer" ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Leer – Stadtarchiv und Kinder- und Jugendförderung – und des Heimatmuseums Leer. Das Projekt wurde gefördert und unterstützt von der VGH Stiftung und der Johann Bünting Stiftung.

Jetzt online: Jahresprogramm 2014

Auch im Jahr 2014 bieten wir wieder ein buntes und interessantes Museumsprogramm für jung und alt: spannende Sonderausstellungen, aufregende Projekte, tolle Events und Aktionstage, fesselnde Angebote für Kinder und Familien und jede Menge Kultur- und Geschichtserlebnis. Das Jahresprogramm 2014 gibt es jetzt hier zum Lesen und zum Download. Wir sehen uns - im Museum!

Napoleon - Der Film

Im Rahmen der großen Sonderschau zur Napoleonischen Zeit in Ostfriesland haben wir ein animiertes Erklärstück produzieren lassen, das auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise in das Thema einführt. Der Film ersetzt zwar nicht den "echten" Museumsbesuch, eignet sich aber sowohl als Appetithappen als auch als digitales Souvenir: auf unserem Youtube-Kanal lässt sich der Film Napoleon in Ostfriesland jetzt auch außerhalb des Museums genießen. Viel Spaß!

"Macht und Pracht zwischen Leda und Ems"

Spektakuläre Funde aus Schloss und Festung Leerort sind jetzt im Heimatmuseum zu sehen

In den Jahren 2011 und 2012 wurden im Rahmen des INTERREG-IV-Projekts "Netzwerk TOEKOMST" / "Grenzland-Festungsland" umfangreiche archäologische Ausgrabungen in Leerort durchgeführt. Untersucht wurden sowohl der Bereich der ehemaligen gräflichen Residenz als auch das Areal der Festung. Über 20.000 Funde aus dem 15. bis 18. Jahrhundert konnten geborgen werden. Sie dokumentieren in einzigartiger Weise zum einen die prachtvolle Hofhaltung im Schloss der Grafen, zum anderen aber auch das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben der Menschen in der Festung. Seit dem 9. Dezember werden die zum Teil spektakulären Funde im Heimatmuseum Leer gezeigt. Auch eine informative Broschüre wurde aufgelegt. Impressionen von der Eröffnung finden Sie in der Bildergalerie der OZ Leerort-Funde im Heimatmuseum.

Ostfriesen in Amerika – Heimatmuseum Leer startet Internet-Dokumentationsprojekt zur ostfriesischen Amerika-Auswanderung bis 1990

Bereits seit dem 17. Jahrhundert war "Amerika" für viele auswanderungs- willige Europäer ein Lockruf, der Reichtum, Glück und Freiheit versprach. Vor allem aus religiösen und wirtschaftlichen Gründen verließen Menschen ihre europäische Heimat, um sich auf dem immer noch "neuen" Kontinent anzusiedeln. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer wahren Auswanderungswelle. Viele Deutsche wanderten aus, um den beengenden, zum Teil auch prekären Lebensbedingungen zu entkommen. Zeitgleich entwickelte sich eine florierende "Auswanderungs- ökonomie" - viele Unternehmen und Reedereien spezialisierten sich auf das Auswanderungsgeschäft. Besonders den deutschen Hafenstädten Bremen bzw. Bremerhaven und Hamburg kam dabei Bedeutung zu. Was bewegte die Menschen, Heim, Hof und Familie zu verlassen, wie "funktionierte" die Übersiedlung nach Amerika, wie fanden sich die Migranten in ihrer neuen Heimat zurecht und auf welche Weise wurden die Verbindungen zur alten Heimat gepflegt - diesen Fragen soll in dem Projekt "Ostfriesen in Amerika" des Museums Leer am Beispiel der Amerika-Auswanderung aus Ostfriesland im 19. und 20. Jahrhundert nachgegangen werden. Die hier zusammen getragenen Daten und Ergebnisse fußen u.a. auf der mehrjährigen Sammelarbeit des Leeraner Heimatforschers Heinrich Böckmann. Sie umfassen auch eine genealogische Datenbank. Über sie wird es möglich sein, die Namen der zwischen 1846 und 1990 ausgewanderter ostfriesischen Familien online zu recherchieren. Die Datenbank ist im Aufbau und wird regelmäßig ergänzt. Die Website, die von dem Historiker Henning Priet, M.A. für das Heimatmuseum konzipiert und entwickelt wurde, ist interaktiv angelegt, bezieht Soziale Netzwerke mit ein und ist auf Austausch angelegt. Hier geht es zur Website "Ostfriesen in Amerika".

Elblag-Leer-Trowbridge:

Museen beschließen Dreier-Partnerschaft

Seit vielen Jahren sind die Städte Leer, Trowbridge und Elblag partnerschaftlich miteinander verbunden. Die Idee, vor allem im kulturellen Bereich näher zusammen zu rücken, beseelte von Beginn an auch den regen Kontakt zwischen den Museen der drei Städte. Nun wurde im Rahmen eines Treffens der MuseumsvertreterInnen in Elblag am 30. August 2013 die offizielle Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. „Eine Partnerschaft zwischen Städten und Ländern lebt vom kreativen, lebendigen Austausch und konkreten Projekten“ – meint der Museumsleiter des Leeraner Museums, Burghardt Sonnenburg. „Besonders reizvoll ist hier der grenzübergreifende europäische Kontext“. Die vielfältigen Verbindungen und Verflechtungen zwischen den drei Ländern und Instituten wurde auch beim gemeinsamen Rundgang durch das Museum in Elblag deutlich. „Es gibt viele Anknüpfungspunkte“ kommentierte Andy Milroy als Vertreter des Trowbridge-Museums, der das Treffen arrangiert hatte. „Wir sprechen über gemeinsame Ausstellungs- oder Forschungsprojekte und Austauschprogramme.“ Auch der im Juni 2013 neu gewählte Bürgermeister von Elblag, Jerzy Wilk, empfing die Museumsvertreter im Rathaus, berichtete über seine Pläne für den weiteren Ausbau von Kultur und Tourismus – und informierte sich über die Ideen und Planungen der Kooperationspartner. Bildimpressionen vom Treffen in Elblag finden Sie hier.

Leer ist "Communauten"-Stadt

Für das Projekt "HeimatRaum" ist das Heimatmuseum Leer von der Stiftung Niedersachsen mit insgesamt 7.000 EURO ausgestattet worden. "Ein toller Erfolg und eine Anerkennung für das Projekt - aber auch für die ganze Stadt." freut sich Museumsleiter Burghardt Sonnenburg. Zusammen mit dem Konzeptkünstler Laas Koehler und im Rahmen einer AG der Leeraner Gutenberg-Schule unter Leitung von Dr. Gunda Stoelken begeben sich die jugendlichen ProjektteilnehmerInnen ab August 2013 auf Spurensuche in Leer. Sie erkunden, untersuchen und dokumentieren "ihre" engsten Heimaträume - Zimmer, Orte, Stellen, Plätze, Treffpunkte - an denen sie sich "heimisch" und "aufgehoben" fühlen - und setzen diese in Beziehung zu den Heimatraum-Erfahrungen in früheren Zeiten. Über soziale Netzwerke, eine gemeinsam erarbeitete Ausstellung und eine lebendig-interaktive HeimatRaum-Installation im Museum werden die Ergebnisse präsentiert. Mehr Informationen zum Communautenprogramm gibt es im Internet hier und auf Facebook.

Neue Dauerausstellungsabteilung zur Stadtgeschichte eröffnet

Durch die Förderung der Sparkassen Kulturstiftung und der Ostfriesischen Landschaft sowie durch das große Engagement der ehrenamtlichen MithelferInnen im Museum konnte ein schon länger gehegter Traum endlich in die Tat umgesetzt werden. Die Dokumentation und Darstellung der Stadtgeschichte gehörte von Beginn an und stets zu den Zielen der Museumsarbeit in Leer. Noch stärker als bisher soll die bewegte und spannende Geschichte der Ledastadt in der Dauerausstellung betont und vermittelt werden. Neuere Forschungsansätze, ein ergänzter Objektbestand sowie eine moderne und ansprechende Vermittlung mit zeitgemäßen didaktischen Ansätzen fanden dabei Berücksichtigung. Nach der Installation eines komplett neuen LED-Lichtsystems, umfangreichen Ausstellungs- und Vitrinenbauten, umfassender konzeptioneller Überarbeitung und neuer Betextung ist nun ein chronologischer Rundgang durch die Stadtgeschichte vom Frühen Mittelalter bis um 1800 auf Grundlage von Objekten, Bildern, vielfältigen Informationen, Inszenierungen und Mitmachstationen möglich. Jetzt heißt es auch für alle anderen großen und kleinen, nahen und fernen Besucher unserer Stadt und unseres Museums: Herzlich Willkommen in "Hleri" und zur Zeitreise vom Ursprung der Siedlung bis zur Preußenzeit - wir freuen uns auf euch!

Wolff-Stiftung fördert das Heimatmuseum!

Kurz vor Weihnachten durfte Museumsleiter Burghardt Sonnenburg eine großzügige Zuwendung in Höhe von 5000,00 EUR aus den Mitteln der "Hilke und Fritz Wolff Stiftung" entgegennehmen. "Ein echtes Weihnachtsgeschenk!" freut sich Sonnenburg, "aber auch eine schöne Anerkennung für unsere Kulturarbeit. Wir blicken auf ein sehr ereignisreiches, spannendes und erfolgreiches Jahr zurück. Um in dieser Qualität weiter zu machen, sind wir auch in Zukunft - mehr als zuvor - auf Förderungen angewiesen." Das Geld soll für die Restaurierung u.a. einer wertvollen antiken ostfriesischen Anrichte aus der Zeit um 1700 eingesetzt werden. "Wir freuen uns, dass wir mit Hilfe der Wolff-Stiftung diese wichtige Maßnahme zur Erhaltung regionaler Sachkultur und "unseres" kulturellen Erbes durchführen können" zeigt sich auch der Vorstand des Heimatvereins begeistert.

Geschafft aber glücklich: Fast 1500 Menschen wollten 100 Stunden im Museum dabeisein

Es war ein komisches Gefühl, die Museumstür wieder zu schließen und die "normalen" Öffnungszeiten wieder walten zu lassen - nachdem das Haus 100 Stunden lang ununterbrochen geöffnet gewesen war: Geöffnet für einen nicht enden wollenden Strom an jungen und alten Besuchern von nah und fern, tags und nachts – darunter viele neue Gesichter – und alle restlos begeistert von dem bunten, vielfältigen Kulturprogramm. Begeistert aber auch von dem Museum, in dem viele noch nie vorher gewesen waren. Der große Zuspruch und die durchweg positive Resonanz auf diese einzigartige Aktion haben uns begeistert, gestärkt und Mut gemacht – für viele weitere solche Veranstaltungen. Danke allen, die sich beteiligt, engagiert und eingebracht haben! Wir haben einen kleinen Film mit Fotoimpressionen auf unserem Youtube-Kanal für Sie bereit gestellt: 100 Stunden - Der Film.

Dichtgedrängtes mittelalterliches Dorftreiben im Museumshof: Grandioses Finale für die Projektwoche "Lüttje Leer" am 28. Juli 2012

Das Feuer ist verraucht, Säge und Hammer ruhen, die letzte Borte ist gewebt, der letzte Krug getöpfert. Schon Samstag abend begann der Abbau der historischen Spielstadt "Lüttje Leer" im Hof des Heimatmuseums. Bis zum frühen Samstagabend tobte, brodelte und pulsierte hier das mittelalterliche Leben. Über 220 BesucherInnen kamen durch den Zeittunnel ins Dorf und ließen sich in das späte Mittelalter versetzen - ein magisches, mitreißendes Wimmelbild! Eine Woche lang hatten 31 Kinder hier gewoben, getöpfert, geschmiedet, gefilzt, geschnitzt und gekocht. Am Samstag präsentierten und erklärten die jungen Zeitreisenden den zahreichen großen und kleinen Gästen "ihr" Handwerk, mittelalterliches Leben und Arbeiten - und: es durfte mitgemacht und gekauft werden! Gegen 18:00 Uhr ebbte der Besucheransturm langsam ab und das 21. Jahrhundert hatte die Organisatoren wieder. "Auch wir haben in dieser Woche viel gelernt und erfahren." so Mitorganisator Burghardt Sonnenburg, der sich auch bei den vielen ehrenamtlichen Kräften bedankt: "Ohne das Engagement dieser Menschen wäre das nicht in dieser Form machbar gewesen." Die "Historische Spielstadt Lüttje Leer" ist ein gemeinschaftliches Projekt von Kinder- und Jugendförderung, Stadtarchiv und Heimatmuseum. Angelehnt an die Buchreihe "Die Lesepiraten und das Geheimnis des Schlüssels" wird in der Spielstadt, die regelmäßig stattfinden soll, jeweils eine andere historische Epoche aufgegriffen. Im mittelalterlichen "Skriptorium" wurde das diesjährige Dorftreiben in Bild und Wort dokumentiert. Hier steht jetzt das "Dorftagebuch" zum Download bereit.

MWK-Förderung für das Heimatmuseum!

Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, überreichte feierlich bei einer Tasse Tee dem Heimatmuseum Leer eine Zuwendung in Höhe von 33.561 Euro. Die Förderung stammt aus dem Investitionsprogramm für kleine Museen in Niedersachsen und soll für die Installation von Museums- und Ausstellungslicht sowie Vitrinen- und Objektbeleuchtungen eingesetzt werden. Die Beleuchtungsanlagen sind größtenteils veraltet und sollen durch moderne LED-Leuchtsysteme ersetzt werden. „Über diese Förderung freuen wir uns sehr. Das bringt uns einen großen Schritt voran und gibt uns Kraft für alle weiteren.“ so Burghardt Sonnenburg, Leiter des Museums. Albert Wehner, Vorsitzender des Heimatvereins, bedankte sich mit dem "Jahrhundertbuch" des Heimatvereins. Bei der anschließenden kleinen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung und den Kaufmannsladen entwickelten sich spannende Gespräche. Auch vom Leben und Treiben im Mittelalterdorf "Lüttje Leer" war die Ministerin sehr angetan: Impressionen

Eine Karte - vier Museen! Das Leeraner Kombiticket ist da. Verkaufsstart am 8. Mai 2012

München hat es, Berlin auch – und Wien sowieso: ein Kombiticket für die Museen. Ein tolles Angebot, vor allem für Touristen und Ausflügler, die so bequem und meist mit Preisvorteil mit einer einzigen Karte in den Genuss der vielfältigen Kultur- und Ausstellungsangebote der jeweiligen Stadt kommen. „Was die können, können wir schon lange!“ – dachten sich die Vertreter der vier Museen des Leeraner „MuseumsViertels“ und traten mit dem Entwurf einer Kombikarte an die Stadt Leer heran. Die war Feuer und Flamme und unterstützte das Vorhaben auch finanziell. Die Idee: der Erwerb eines „Kombitickets“ gestattet den Besuch aller vier Museen – Heimatmuseum, Böke-Museum, Haus Samson und Bünting Teemuseum. „Die Karte ist ein Jahr lang gültig, das macht die Sache auch für die Menschen interessant, die im Laufe eines Jahres mehrfach in die Region kommt“, erläutert Burghardt Sonnenburg vom Heimatmuseum Leer die Vorteile. In den besuchten Museen erhält der Ticketinhaber dann jeweils einen Stempel. Das komplett abgestempelte Ticket berechtigt darüber hinaus zur Teilnahme an einer Verlosung mit attraktiven Preisen. Erhältlich sein wird das Kombiticket ab 8. Mai 2012 in den Museen, im Bürgerbüro, der Tourismuszentrale und bei weiteren Partnern im Stadtgebiet.

Besucht uns auf Facebook!

Aktuelle Termine und Veranstaltungshinweise sowie Aus- und Rückblicke auf Events und Aktionen findet ihr jetzt auch auf unserer Facebook-Seite. Informationen, Inhalte, Seiten und Links zur Stadt- und ostfriesischen Geschichte und Kultur? Her damit! Eure Meinungen und Ansichten sind gefragt, macht mit! Hier geht es zur Seite.

Impressionen

Projekt "Historische Spielstadt Lüttje Leer" August 2014

Sonderausstellung "HeimatRaum Leer" Juni 2014

Sonderausstellung "Niederländische Fliesen in Riga" April 2014

Sonderausstellung "500 Jahre Sächsische Fehde" März 2014

Sonderausstellung "Ostfriesland unter Napoleon" Dezember 2013

Finissage Sonderausstellung "Der grüne Rebell" Oktober 2013

Museumsforscher decken auf März 2013

Weltgästeführertag 2013

100 Stunden Offenes Museum September 2012

100 Jahre Heimatmuseum Leer Juli 2012

Historische Spielstadt Lüttje Leer Juli 2012

Vorstellung des museumspädagogischen Programms Juli 2012

Eine Karte - vier Museen: Das Leeraner Kombiticket Mai 2012

Sonderausstellung "Wilde Zeiten" März 2012

Nachtspaziergang September 2011

Sonderausstellung "Krieg den Palästen" Juni 2011

Sonderausstellung "Rosen aus Wallendorf" März 2011

Sonderausstellung "Friesland ist ein plattes Land" Oktober 2010

Klottje Abende

Donnerstag, 14. November 2013:

Henning Priet, M.A.: "Ostfriesen in Amerika" - Neue Forschungsmöglichkeiten zur Auswanderung 1846-1990

Donnerstag, 9. Januar 2014:

Albert Wehner: "De Reis na Helgoland" - mit Dank an Hermann un Hermann (Lichtbildervortrag)

Donnerstag, 13. Februar 2014:

Stephan Sander, Landschaftsarchitekt: "Ems im Fluss" - Die Entwicklung der Unterems seit 1850

Donnerstag, 13. März 2014:

Luise Frisch / Lore Houtrouw: "Ehe die Spuren verwehen" - Neue Heimat Ostfriesland 1945/46

Donnerstag, 10. April 2014:

Groot Vergadern - Mitgliederversammlung